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10. August 2015

Muss ich mich wirklich für eine Zielgruppe entscheiden?



Heute bin ich in Nürnberg für einen VIP-Halbtag mit einer meiner Kundinnen. Wir arbeiten an einer neuen Strategie für 2016 … an einer, die ihr mehr Freiheit und Flexibilität in ihrem Geschäft bietet.

Ein Schlüssel, um deine Zeit, deine Ressourcen und deine Energie zu schonen, und dich als Soulopreneur herauszustellen, ist FOKUS!

Deshalb legen wir alle ihre aktuellen Angebote, Ideen und Opportunities auf den Tisch. Außerdem betrachten wir ihre Zielgruppe genauer und fokussieren ihre Angebote auf die Bereiche, in denen sie in Zukunft glänzen will.

Hast du dich schon mal gefragt, wie schmal deine Nische sein sollte und wie breit du deine Angebote aufstellen kannst? Wenn ja, dann wird dich dieses Video interessieren …



In diesem 9-Minuten-Video teile ich dir mit, was ich vor langer Zeit herausgefunden habe, als ich an einem weltweiten Marketing-Projekt für eine bekannte Spirituosen-Marke beteiligt war. Und das ist …

Trotz allem, was du hörst, dass du innerhalb einer spezifischen Zielgruppe bekannt sein must und für eine Sache und nur die eine Sache stehen must …

Der Markt verlangt nicht immer, dass du deine Produkte und Botschaften darauf fokussierst, etwas für eine einzige Zielgruppe zu sein.

Es gibt bewährte Marketing-Strategien, die dich breiter aufstellen lassen.

Die Notwendigkeit zu fokussieren … speziell für Einzelunternehmer und Kleinunternehmer … kommt oft aus einer anderen Richtung. In diesem Video findest du heraus aus welcher.
CU online :-)

Dein virtueller Coach,
Shailia Stephens-Würsig






P.S.

Du kannst dich  immer noch unverbindlich in die Vorabliste für meinen neuen Online-Kurs “Successful Soulopreneur – Zielgruppe und Positionierung” eintragen.

Klick hier und finde heraus, worum es geht >>
http://bit.ly/zielgruppeundpositionierung




Shailia Stephens-Würsig ist erfahrene Online-Expertin und passionierter Business- und Marketing-Coach für digital-affine Soulopreneure. Sie hilft Coaches, Beratern, Trainern und anderen Herz-getriebene Einzelunternehmern dabei, sich erfolgreich auf dem Markt zu positionieren, Wunschkunden zu gewinnen und ihre Expertise zum Online-Business zu machen. Shailias kostenfreien Spickzettel „Mehr Kunden online gewinnen“ sowie ihre monatlichen Strategien und Tipps erhältst du auf ShailiaStephens.com, wenn du deinen Namen und deine E-Mail-Adresse dort eingibst.

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29. Juli 2015

Hält dich dein Mangel an Klarheit über deine ideale Zielgruppe und Positionierung zurück?


http://bit.ly/zielgruppeundpositionierung

Kürzlich habe ich mich an 2008 zurück erinnert, als ich gerade mit meinem Coach-Training angefangen habe und mich schon viele Leute fragten, was für eine Art Coach ich denn gerne sein möchte.

Damals war meine klare Antwort: “Das entscheide ich später!”

Als es dann Sommer 2010 wurde, schienen die Fragen, mit wem ich gerne arbeiten und wie ich damit meinen Lebensunterhalt bestreiten wollte, unausweichlich.

Das war der Moment, in dem ich feststellte, dass ich keine Ahnung hatte!

Das mag dich überraschen, aber mit der Frage nach meiner Nische habe ich in 2013 immer noch gekämpft ... und meine Zielgruppe sowie meinen Fachbereich mehr als einmal geändert.

Dabei wusste ich die ganze Zeit … der entscheidende Unterschied zwischen erfolgreichen Soulopreneuren und denen, die noch nicht erfolgreich sind, ist vor allem die Fähigkeit, ihre idealen Kunden zu finden und anzusprechen.

Und da ich mir über meine idealen Kunden nicht 100% sicher war, war ich ehrlich gesagt besorgt.

Heute weiß ich, dass die Mehrzahl von Experten, Coaches, Beratern und herzgetriebenen Dienstleistern mit dem gleichen Thema zu kämpfen haben – viele mehrere Jahre lang.

Ich habe dieses neue 6-Minuten-Video aufgenommen, um dir zu zeigen, was meine Interessenten und Kunden beschäftigt, wenn es um ihre Zielgruppe und ihre Positionierung geht.

Klick hier und starte das Video >>
http://bit.ly/zielgruppeundpositionierung


Es geht um Dinge, die uns zurückhalten, wenn wir uns nicht 100% im Klaren sind, wem wir dienen, welche Probleme wir durch unsere Expertise lösen und wie wir unser Zielpublikum erreichen können.

Wenn du dir das Video angeschaut hast, wäre es super, wenn du mir berichten würdest, wie du dich fühlst ... OK?

Womit hast du zu kämpfen, wenn es darum geht, deine Zielgruppe zu definieren, deinen Wirkungsbereich zu erkennen und deine idealen Kunden anzusprechen?

Lass uns das Problem gemeinsam lösen!

Sicherheit über deine Zielgruppe und Positionierung zu erlangen ist im Moment mit das wichtigste, was du für dein Geschäft tun kannst.

Und es macht keinen Unterschied, ob du gerade erst anfängst oder schon eine Weile dabei bist ...

Einige meiner Kunden machen das, was sie tun, schon über mehr als 20 Jahre, und sie finden jedes Mal sehr hilfreich, ihre Zielgruppe und Positionierung zu verfeinern und weiterentwickeln.

Vielen Dank, dass du diese Mail gelesen hast.

Ich glaube an dich … und wie immer, CU online :-)

Dein virtueller Coach,

Shailia


Hier nochmals der Link >>
http://bit.ly/zielgruppeundpositionierung

 

9. Juli 2015

Die richtige Sprache, um Kunden für deine Leistungen zu gewinnen


Magier und Muggel sprechen andere Sprachen ...

In diesem Video-Blogbeitrag geht es um die Fähigkeit von Coaches, Beratern und anderen Experten, die richtige Sprache zu nutzen, um potentielle Kunden und Klienten effektiv anzusprechen, sodass sie sich verstanden fühlen.

Soulopreneure sind wie Magiere, die Zauberformeln kennen und wissen ... z.B. welche magischen Effekte Achtsamkeit, die richtige Wahrnehmung, Leadership oder gutes Branding etc. auf den Kunden haben können.

Doch nur, wenn du dich auf die Ebene der Muggel versetzst (d..h. "normalsterbliche" Menschen), ihnen auf Augenhöhe begegnest, und mit deren Sprache deine Kenntnisse weitergibst, kann eine Resonanz erreicht und Erfolge erzielt werden.




Sprichst du die richtige Sprache, um Kunden und Auftraggeber zu erreichen?

CU online :-)

Dein virtueller Coach,
Shailia Stephens-Würsig








28. Juni 2015

„SICH. SEHEN. LASSEN. Spezial“ – im Interview mit Shailia Stephens


Hallo Shailia, wir wollen heute über „SICH.SEHEN.LASSEN.SPEZIAL“ sprechen. Schön, dass du dir Zeit genommen hast.

Shailia Stephens…

Sehr gerne, ich freue mich.


Frage: „SICH. SEHEN. LASSEN. Spezial“ ist ein Workshop mit Anna Demel und dir. Anna Demel hat uns schon über Tag eins berichtet.  Am Tag zwei dürfen wir uns auf dich und deine Expertise freuen.  Was erwartet uns?

Shailia Stephens…

Am ersten Tag geht es bei Anna unter anderem darum, seinen eigenen Beitrag zu finden, sowie seine persönliche Botschaft. Das bedeutet innere Arbeit.

Am zweiten Tag greifen wir diese Innenarbeit auf, gehen damit nach außen und stellen gemeinsam sicher, dass dieser Beitrag und diese Botschaft in die Welt hinausgetragen werden.

Wir werden uns dabei mit verschiedenen Fragen beschäftigen, wie diese: Wenn ich die Erkenntnisse vom Vortag berücksichtige, …
  • Was will ich an meinem Geschäft oder meiner Marketing-Kommunikation verändern oder neu       angehen?
  • Was ist schon passend und bleibt daher gleich?
  • Was möchte ich in Zukunft lassen und wovon mehr tun?

Wir werden uns aber auch mit einigen hinderlichen Denkweisen auseinander-setzen, wie zum Beispiel:
  • Wer bin denn ich, um zu glauben, dass ich diesen Beitrag leisten kann?
  • Was ist, wenn ich dabei versage oder sogar Erfolg damit habe?
  • Was passiert, wenn ich damit raus gehe und Kritik dafür ernte, dass ich so etwas sage und mich so zeige?




Möchtest Du mehr über den „SICH. SEHEN. LASSEN. Spezial“ erfahren?

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Frage:Und wirst du dabei auch eine bestimmte Absicht verfolgen und mit deinen Teilnehmern konkrete Ziele erarbeiten?

Shailia Stephens…

Ja, meine Absicht für den zweiten Tag ist es, vom Fühlen ins Tun zu kommen. Am zweiten Tag werden wir daher sehr praktisch vorgehen und einen 90-Tage-Plan erarbeiten.

Die erste Frage, die wir beantworten werden ist: „Was ist mein persönliches Sichtbarkeitsziel?“
Und wir schauen uns an, was sind die konkreten Projekte oder Schritte, die getan werden müssen, um dieses zu erreichen.

Die zweite Frage ist immer: „Wo stehe ich mir dabei selbst im Weg?“

Bei diesen beiden Fragen, gibt es ein Pareto-Verhältnis. Dahinter steckt die Idee einer 80-20 Aufteilung.

Aus meiner Erfahrung kommt 20% des Erfolgs vom tatsächlichem Tun und 80% vom richtigen Denken, bzw. dem sogenannten „Mindset“, das ich dabei habe, wenn ich meine Ziele angehe.

Wir werden uns daher die inneren Saboteure ansehen und die Situationen, wo wir uns selbst im Weg stehen, identifizieren… um diese schnell aus dem Weg zu räumen.


Frage: Um das zu erarbeiten, hast du das Masterminding-Format gewählt. Warum gerade dieses Konzept?

Shailia Stephens…

Das Masterminding-Konzept basiert auf der Idee, dass wir als Gruppe das bestehende Wissen, das wir schon haben, nehmen, und dies mit den Erkenntnissen vom Vortag verbinden.

Denn was ich mit Sicherheit über meine Coaches, Trainer, Berater und andere Solo-Unternehmer weiß ist, dass sie unglaublich wissbegierig sind, gerne Input haben und sehr viel Wissen konsumieren.

Sie lesen Blogs, besuchen Webinare, buchen Online-Kurse und sind eigentlich schon gut informiert hinsichtlich Marketing- und Sichtbarkeits-Strategien.

Das Problem ist nicht, dass sie zu wenig Informationen oder Impulse haben – sondern das Problem liegt eher darin, dass sie viel zu viele Ideen im Kopf haben. Sie wollen Vereinfachung und Komplexitätsreduktion.

Wir wollen als Gruppe aufdecken, was wir ignorieren und weglassen können, was wirklich ansteht und was nicht. Um das herauszufinden, tauschen wir uns am zweiten Tag intensiv miteinander aus.




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Frage: Das heißt, es geht an diesem Tag wirklich um den Austausch und die praktische Umsetzung, und wir werden nichts hören über die Theorie für Business, Marketing und Online-Strategien?

Shailia Stephens…

Oh doch, wir werden auch in dieser Richtung etwas tun, denn ich bin ganz egoistisch und möchte ja gerne mein Wissen weitergeben (grins).

Wir sehen uns Konzepte an, die dabei helfen, den roten Faden bei all diesen Themen zu finden, und eine neue Meta-Perspektive bieten.

Ich werde das „PEACE“-Modell für Selbstmarketing vorstellen, damit die Teilnehmer ihren Frieden haben und leicht in die Welt hinausgehen können.

Wir schauen uns den „HERO“-Trichter für Konvertierung an, der ein sehr wichtiges Tool ist, um Kunden und Klienten zu gewinnen.

Außerdem werden wir das „SELF“-Modell für „Soulopreneure“ betrachten, das speziell für die Personen gedacht ist, die freiheitsgetrieben sind und Spaß an ihrer Arbeit und ihrem Auftrag haben wollen.

Und schließlich werden wir uns noch gemeinsam das SEIN anschauen. Mehr möchte ich noch nicht verraten ;-)


Frage: Das klingt alles sehr spannend. Wem empfiehlst du diesen Workshop? Ist er für alle geeignet oder für manche Personen auch nicht?

Shailia Stephens…

Dieser Workshop ist weniger für Menschen geeignet, die noch in der Phase stecken, wo sie sich hinter ihrem Bildschirm verstecken und noch nicht bereit sind, herauszugehen.

Wir suchen diejenigen Personen, die einen starken inneren Wunsch verspüren, ihren Beitrag zu erbringen und ihre Botschaft hinaus in die Welt zu tragen, und daher seit längerem darüber nachdenken, dass sie mehr Sichtbarkeit brauchen, um das zu schaffen.

Dieser Workshop ist für diejenigen Menschen, die endlich bereit sind, sich sehen zu lassen.


Das klingt sehr spannend. Ich danke dir für das Gespräch und freue mich auf den Workshop.


Auch Du kannst dich sehen lassen und Deine Botschaft in die Welt bringen! Kommst Du mit?

Dein virtueller Coach,
Shailia Stephens-Würsig








10. Juni 2015

Shailia im Podcast-Interview mit Anne Heintze von der OpenMind Akademie




In diesem aktuellen Podcast-Interview mit Anne Heintze geht es u.a. um Sichtbarkeit und die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen für Coaches, Trainer und Berater.




Wir betrachten dabei unter anderem diese Fragestellungen:

  • Wie können auch introvertierte Menschen sichtbar warden, ohne sich zur Schau zu stellen?
  • Worin bestehen die Unterschiede zwischen der Comfortzone, der Lernzone und der Panikzone?
  • Worauf sollte der Fokus gelegt werden, wenn man den ersten Schritt in die Selbständigkeit macht?
  • Wo liegen die Gefahren im Hinblick auf die Selbsteinschätzung und die Marktsituation?
  • Was ist der HERO-Trichter und wie bringt er Kunden ein?

CU online :-)

Dein virtueller Coach,
Shailia Stephens-Würsig






14. Mai 2015

SICH. SEHEN. LASSEN. - im Interview mit Anna Demel


Frage: Hallo Anna, wir sind heute im TAG Theater und wollen über „SICH. SEHEN. LASSEN“ reden. Schön, dass du da bist.

Anna Demel ...

Ich freue mich.


Frage: „SICH. SEHEN. LASSEN.“ Was ist das?


Anna Demel ...

„SICH. SEHEN. LASSEN.“ ist ein Tagesworkshop, der sich mit der Sehnsucht, gesehen zu werden, und der gleichzeitigen Angst, sich zu zeigen, befasst. Mit diesem Paradoxon setzen wir uns auseinander.

Und dabei haben wir Spaß, denn wie mein Lieblingsphysiker Niels Bohr so schön sagt:
„Es gibt kleine und große Wahrheiten. Bei kleinen Wahrheiten ist das Gegenteil von richtig falsch. Bei großen Wahrheiten ist das Gegenteil von richtig auch richtig.“
Es ist ein tief menschliches Bedürfnis, ganz gesehen zu werden, in seinem Wesen erfasst zu werden. Gleichzeitig ist die Angst vor manchen Anteilen in uns da. Die wollen wir nicht haben und schon gar nicht zeigen. Sie erscheinen uns unpassend, nicht wünschenswert etc.

Diese Sehnsucht und die Angst stehen sich scheinbar unvereinbar gegenüber.

Einerseits ist das eine intime, sehr persönliche und andererseits auch eine öffentliche Angelegenheit, wenn es nämlich darum geht, den eigenen Beitrag in dieser Welt zu erbringen, sich beruflich zu zeigen.

Es stellt sich dann die Frage: Wie viel Rolle verträgt mein Mensch-Sein? Wie menschlich ist meine Rolle? Wo fängt das eine an und hört das andere auf? Und wie real ist diese Unterscheidung überhaupt?



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Frage: Du hast für diesen Workshop ein Theater gewählt. Was ist da die Idee dahinter?

Anna Demel ...

Die Idee dahinter ist, dass Lernen nicht nur eine ausschließlich kognitive, sondern vor allem eine emotionale Angelegenheit ist, die stark vom Erleben geprägt wird. Das ist mittlerweile hinlänglich erforscht.

Lernen und Veränderung sind dann am nachhaltigsten, wenn man die Dinge nicht nur intellektuell nachvollzieht, sondern am eigenen Leib verspürt. Daher habe ich diese Location gewählt. Im Theater haben wir mehr Möglichkeiten, einen „Erlebnisraum“ zu schaffen.

Wir beschäftigen uns zum einen mit theoretischen Inhalten, zum anderen integrieren wir das Gelernte immer sofort über das tatsächliche Umsetzen. Wir nützen die Bühne als Metapher für das Leben und bitten das anwesende Publikum um Feedback in sehr hoher Qualität.

Wir arbeiten in geschützter, wertschätzender Atmosphäre, und jeder, der im Publikum sitzt, ist ja selbst auch Teilnehmer. Somit sitzen alle im selben Boot und unterstützen einander gern. Interessanterweise ist ja kaum jemand so streng mit uns wie wir selbst.

Auch das ist eine spannende Erfahrung!




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Frage: Du hast von zwei Strömungen in uns gesprochen. Wie ist dein Lösungsansatz für diese scheinbare Unvereinbarkeit?

Anna Demel ...

Mein Ansatz ist es, die Lösung nicht auf der Ebene des bestehenden Paradoxons zu suchen, sondern eine Ebene höher zu gehen. Dort finden wir den Beitrag, den jeder auf seine individuelle Art für die Welt leisten möchte.

Das heißt, etwas zu finden, wofür es sich lohnt, diese Unsicherheit und dieses vermeintliche „Ausgesetztsein“ in Kauf zu nehmen und entsprechend meine Prioritäten zu setzen.

Also, wenn ich Weltmeister in etwas werden möchte, WARUM möchte ich das? Was mache ich DANN? Wenn ich erfolgreich bin, wozu? Was ist dann?

Es geht darum, einen größeren Sinn zu erkennen. Und der hilft mir dann auch, meine Ego-Befindlichkeiten gut zu sehen und, wenn nötig, im Griff zu haben.


Frage: Heißt das „sich sehen lassen“ bedeutet, egal auf welchem Platz ich stehe oder welche Aufgabe ich habe, meines zum Ausdruck zu bringen?

Anna Demel ...

Ich glaube daran, dass jeder Mensch einzigartig ist und wir in Summe ein GANZES ergeben. Es ist die Idee, dass keinem gedient ist, wenn ich mich kleiner mache oder verstecke.

Im Gegenteil: Talent ist nicht nur Geschenk, sondern auch Auftrag.


Frage: Diesen Beitrag leisten dieses Mal Shailia und Du – gemeinsam bietet ihr „SICH. SEHEN. LASSEN. Spezial“ an. Was erwartet die Teilnehmer?

Anna Demel ...

Ich werde gemeinsam mit den Teilnehmern am ersten Tag „das persönliche Feld“ aufbereiten und diesen Beitrag suchen und finden, den jeder und jede leisten kann und mag.

Shailia geht am zweiten Tag konkret in die Umsetzung und Planung der nächsten Schritte. Wie kann dieser Beitrag im Business, im Marketing oder in der Online-Strategie der Teilnehmer auf stimmige und zielführende Weise umgesetzt werden.


Das klingt spannend, danke für das Gespräch.


FORTSETZUNG FOLGT ...
Im Interview mit Shailia Stephen-Würsig





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Über Anna Demel

Anna Demel ist Mentorin für High Potentials aus Kunst und Wirtschaft, Coach von Top-Performern und Spitzensportlern, Universitätslektorin für Führung und Präsenz.

www.express-yourself.at 










30. April 2015

Wie man Vertrauen in sein Geschäft entwickelt



Jeden Freitag bekommen meine Kunden von mir eine automatisierte E-Mail, mit der Bitte, ihren wöchentlichen Fortschrittsbericht auszufüllen. Diese Updates lese ich mir jeden Montag durch und finde dabei heraus, was sie erreicht haben und welche Fortschritte sie mit ihrem Marketing machen und darin, neue Kunden zu gewinnen. Aber meine Kunden teilen mir in ihrem Fortschrittsbericht auch ihre Rückschläge und Schwierigkeiten mit.

Wenn ich alle etwa zwei Dutzend Fortschrittsberichte nebeneinander lege, dann kann ich ganz klar erkennen, dass fast ausnahmslos alle meine Kunden schnell und stetig Fortschritte machen. Die genannten Rückschläge sind verglichen mit den Höhepunkten der Woche klein und unbedeutend.

Trotzdem kreuzen die meisten bei der Frage nach ihrer Gefühlswelt am Ende des Formulars meist „ich fühle mich ok“ oder gar „nicht so gut“ an. Doch woher kommt dieser vermeintliche Widerspruch? Hier ist meine Theorie dafür…

Wir Solo-Unternehmer fühlen uns häufig unsicher, wenn es um unser Geschäft geht.

Wir schätzen unsere eigene Produktivität tendenziell schlechter ein als sie tatsächlich ist und es mangelt uns im Allgemeinen an Selbstsicherheit, um uns mit unserem Erfolg wohlzufühlen. Und mal ganz ehrlich: wir legen unsere Messlatte oft viel zu hoch, sodass wir kaum eine Chance haben, uns wirklich daran messen zu können. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Und damit nicht genug...

Zu dieser Selbstbestrafung gesellen sich auch noch Ängste.

Ich weiß, dass wir alle sie haben (inkl. mir), denn es liegt in unserer menschlichen Natur.

Meine Interessenten und Kunden, die gerade dabei sind ihr Traumgeschäft aufzubauen, kämpfen häufig mit folgenden Ängsten…

Die Angst, ...

kritisiert zu werden, sich wie ein Betrüger zu fühlen, überrannt zu werden, beurteilt zu werden, nicht genug Geld zu haben, zu hart arbeiten zu müssen, kopiert zu werden, nicht dazu zu gehören, nicht so gut wie die Wettbewerber zu sein, nicht genug Wert bieten zu können, ohne Integrität zu sein, Missfallen von Familie und Freunden, etwas Falsches zu sagen, unqualifiziert zu erscheinen, zu viel Geld zu verlangen, nicht genug Geld zu verdienen, den Erfolg nicht wiederholen zu können, zu versagen, Erfolg zu haben.

Diese Liste lässt sich noch fortsetzen.

Als ob das nicht schon genug wäre, kommt aus dem Nichts der Gedankensturm.

Haben Sie schon mal einen Gedankensturm erlebt?

Ein Gedankensturm sieht ungefähr so aus:
  • Sie merken, dass Sie Angst haben wegen [fügen Sie irgendeinen der Gedanken von oben ein oder Ihren eigenen] – oder vielleicht fühlen Sie sich nur etwas ängstlich (oder einfach nur seltsam) und wissen nicht warum.
  • Dann sagen Sie sich so etwas wie „Ich muss mehr und härter arbeiten.“ Und dann, „Aber ich fühle mich nicht danach!“ An dieser Stelle hat sich das Kind in Ihnen zu Wort gemeldet, um Sie davor zu bewahren, Ihre ganze Freizeit aufzugeben. ;-)
  • Ihre innere Stimme wird lauter und sagt „Ich kann es mir nicht leisten so faul zu werden! Jeder Tag der vorbeigeht bedeutet [fügen Sie hier Ihr Weltuntergangsscenario ein]. Schau dir [fügen Sie jemand ein, den Sie bewundern, von dem Sie glauben, dass er es besser macht als Sie], er/sie schafft das. Warum kann ich das nicht?” Und so weiter…
  • Dann kommen Beurteilung, Sorgen und Wut: “Das ist nicht normal. Ich war doch früher fähig, Dinge einfach zu erledigen. Was ist passiert? Warum kann ich mich nicht einfach ranhalten und es machen! Grrr.“
  • Gefolgt von dem Vorsatz „an sich selbst zu arbeiten“: OK, ich muss nur meine einschränkenden Ansichten evaluieren, mehr meditieren, meine täglichen Vorsätze herunterbeten, und, wenn ich schon mal dabei bin, besser essen und ein paar Pfund verlieren, damit ich diese Videos machen kann. Das wird reichen. Nein, Moment… das bedeutet nur noch mehr Arbeit! Wie soll ich das bloß schaffen???”

Auch hier setzt sich die Liste der negativen, sich stapelnden Gedanken und Urteile immer weiter fort.

Erkennen Sie hier das Problem? Diese Gedankenstürme sind zerstörerisch und führen zum schlimmsten Befangenheitsgefühl. Und sie sind wahrscheinlich daran, Ihr Selbstvertrauen in sich als guten Unternehmer zu zerstören.

Also, wie schaffen wir als Unternehmer das Vertrauen in uns selbst und unser Geschäft?

Sie werden meine Antwort vielleicht nicht mögen. Es ist eine Reise.

Ein Teil der Reise beinhaltet zu lernen, was genau zu tun ist, um Ihre Dienstleistungen zu vermarkten, Kunden zu gewinnen, Geld zu verdienen und Ihr Geschäft zu erhalten. Der noch größere und wirkungsvollere Teil beschäftigt sich mit dem, was Sie dabei denken, Ihr sogenanntes Mindset.

Wie bei jeder langen Reise muss ein erster Schritt gemacht werden.

Der erste Schritt, den ich Ihnen empfehle, ist…

Ihre Menschlichkeit zu erkennen und zu realisieren, dass mit Ihnen alles in Ordnung ist. Warum auch immer, die Produktion von ängstlichem Denken ist etwas, was menschliche Wesen machen. Sie haben keinen Grund, sich selbst dafür zu verurteilen. Es ist die Art wie wir geschaffen sind und ein Teil unserer menschlichen Erfahrung hier auf Erden.

Fühlt es sich angenehm an, wenn es passiert? Absolut nicht. Möchten Sie, dass es so schnell wie möglich vorbeigeht? Ja, mit Sicherheit. Ist es ein Kommen und Gehen? Wahrscheinlich.

Hier ist eine "Technik", die mir hilft, wenn ich in diese Ängste und Gedankenstürme gerate…

Ich stelle fest, dass es nur mein Denken ist und dass ich lediglich mein Denken fühle, nichts weiter. Ich begegne der Tatsache, dass ich alles nur erfunden habe und mit diesen Gedanken umgegangen bin, als seien sie real. Mit Sicherheit wirken sie wirklich real, wenn ich sie denke und fühle.

Dann hole ich tief Luft und mache mich auf die Suche nach jemandem, der es verdient hat, meine Ängste zu hören – manchmal mein täglicher „Accountability Buddy“, ein vertrauenswürdiger Mastermind-Parter, ein befreundeter Solo-Unternehmer oder sogar mein Coach.

Ich offenbare meine Gedanken und alle damit verbundenen Ängste, wohl wissend, dass Scham nur in der Dunkelheit, aber nicht im Licht überleben kann. Ich danke meinem Gesprächspartner für das Zuhören und ziehe mich für eine Zeit zurück.

Dabei werde ich ganz still und befrage meine innere Weisheit, ob es etwas gibt, das ich tun sollte. Ich tue es, oder auch nicht – oft mit einem Hauch von Drama dabei (immerhin bin ich eine Drama Queen).

Dann mache ich mich wieder an die Arbeit. Dabei verstehe ich, dass es jedes Mal, wenn ich das durchmache, etwas leichter wird, vertrauensvoll und mit Selbstvertrauen voran zu gehen.

Zusammengefasst… Schützen Sie Ihr Selbstvertrauen, indem Sie Ihre Menschlichkeit erkennen und wissen, es geht vorbei, ohne etwas tun zu müssen. Eine „Arbeit an sich selbst“ ist nicht nötig, es sei denn, Sie möchten es oder es ist Teil Ihres inneren Prozesses. Sie sind perfekt so wie Sie sind, von Hause aus emotional gesund, klaren Geistes und mit Weisheit gesegnet.

Bleiben Sie zuversichtlich und liebevoll...


Ihr virtueller Coach,
Shailia Stephens-Würsig